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ouvertüre zwo

1996 entstand in Zusammenarbeit mit dem Orchester des deutsch-französischen forums junger kunst die Modern-Choreographie "ouvertüre zwo", benannt nach Johann Sebastian Bachs Ouvertüre Nr. 2 in h-Moll (BWV 1067).

Mit Unterstützung des Deutsch-französischen Jugendwerks verbrachten die jungen Musiker und die Tänzerinnen die einwöchige Endprobenphase in einem kleinen Schloß in den Vogesen. Die Uraufführung fand dann im Saverner Château des Rohans einen würdigen Rahmen.

Noch mehr als sonst bei Claudia Erhard zeigt sich der Einfluß der Musik auf die Bewegungssprache, in ouvertüre zwo ein technisch anspruchsvolles, "klassisches" Modern, welches lustvoll und spielerisch mit der strengen Form barocker Musik korrespondiert: "Ich merkte sehr schnell, daß dieses Stück auf eine Geschichte hinausläuft, ein Spiel zwischen vier Freundinnen, mit einer klaren, nachvollziehbaren Dramaturgie. Besonders wichtig war mir dabei der Aspekt des Miteinanders, der Dynamik dieser Gruppe."

ouvertüre zwo